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	<title>Firma Deutsches Institut für Ärztliche Mission e. V. (Difäm), Autor bei MyEvent Search</title>
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		<title>Friedensnobelpreisträger Dr. Mukwege zu Gast des Difäm in Stuttgart (Vortrag &#124; Stuttgart)</title>
		<link>https://www.myeventsearch.de/2019/06/13/friedensnobelpreistraeger-dr-mukwege-zu-gast-des-difaem-in-stuttgart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsches Institut für Ärztliche Mission e. V. (Difäm)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 09:43:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag Mukwege Frauen Friedensnobelpreis Gesundheit NGO Kongo Afrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Friedensnobelpreistr&#228;ger Dr. Mukwege zu Gast in Stuttgart Dr. Denis Mukwege erhielt den Friedensnobelpreis 2018 f&#252;r seinen Einsatz f&#252;r die Gesundheit und Rechte der Frauen in der Demokratischen Republik Kongo. Das Deutsche Institut f&#252;r &#196;rztliche Mission e. V. (Dif&#228;m) unterst&#252;tzt seine medizinische und menschen-rechtliche Arbeit seit mehr als zwei Jahrzehnten. Am 23. und 24. Juni ist<a class="moretag" href="https://www.myeventsearch.de/2019/06/13/friedensnobelpreistraeger-dr-mukwege-zu-gast-des-difaem-in-stuttgart/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Friedensnobelpreisträger Dr. Mukwege zu Gast des Difäm in Stuttgart (Vortrag &#124; Stuttgart)</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.myeventsearch.de/2019/06/13/friedensnobelpreistraeger-dr-mukwege-zu-gast-des-difaem-in-stuttgart/" data-wpel-link="internal">Friedensnobelpreisträger Dr. Mukwege zu Gast des Difäm in Stuttgart (Vortrag | Stuttgart)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.myeventsearch.de" data-wpel-link="internal">MyEvent Search</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">
<p><strong>Friedensnobelpreistr&auml;ger Dr. Mukwege zu Gast in Stuttgart</strong></p>
<p><strong>Dr. Denis Mukwege erhielt den Friedensnobelpreis 2018 f&uuml;r seinen Einsatz f&uuml;r die Gesundheit und Rechte der Frauen in der Demokratischen Republik Kongo. Das Deutsche Institut f&uuml;r &Auml;rztliche Mission e. V. (Dif&auml;m) unterst&uuml;tzt seine medizinische und menschen-rechtliche Arbeit seit mehr als zwei Jahrzehnten. Am 23. und 24. Juni ist er zu Gast im Dif&auml;m. Am 24. Juni spricht Dr. Mukwege in der Stiftskirche Stuttgart zu Menschenrechten und Wege aus der Gewalt gegen Frauen im Kongo &ndash; und weltweit. </strong></p>
<p>Wir m&ouml;chten Sie herzlich einladen zur Veranstaltung</p>
<p><strong>Friedensnobelpreistr&auml;ger DENIS MUKWEGE <br />und die Rechte der Frauen im Kongo <br />am Montag, 24. Juni 2019, um 17.30 Uhr<br />in der Stiftskirche Stuttgart, <br />Stiftsstra&szlig;e 12, 70173 Stuttgart.</strong></p>
<p>Die Veranstaltung wird organisiert in Kooperation mit Missio, der Diakonie W&uuml;rttemberg, Brot f&uuml;r die Welt sowie der Kreissparkasse T&uuml;bingen. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine &Uuml;bersetzung aus dem Franz&ouml;sischen ins Deutsche ist gew&auml;hrleistet. Weitere Informationen finden Sie auf <em>www.difaem.de/aktuelles</em></p>
<p>&bdquo;Engel von Bukavu&ldquo; &ndash; so nennen ihn die Frauen, die im Panzi-Krankenhaus in der ostkongo-lesischen Stadt Bukavu Behandlung suchen. Dort hat Denis Mukwege seit 1999 tausende M&auml;dchen und Frauen behandelt, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind. Ihre Berichte &auml;hneln sich: Bei der Feldarbeit wurden sie durch Milizen verschleppt und misshandelt, bei &Uuml;berf&auml;llen auf ihre D&ouml;rfer vergewaltigt. Der 63-j&auml;hrige Gyn&auml;kologe hat ein umfassendes Behandlungsprogramm f&uuml;r die Frauen entwickelt und setzt sich kompromisslos f&uuml;r ihre Rechte ein.</p>
<p>&bdquo;Heilung ist nur m&ouml;glich, wo Menschen Gerechtigkeit erfahren&ldquo;, sagt Denis Mukwege. Es muss sich politisch etwas &auml;ndern. Die Gewalt gegen Frauen als Kriegswaffe darf nicht l&auml;nger geduldet werden. Und es braucht einen fairen Handel mit den Rohstoffen wie Gold, Diamanten, Coltan und Kobalt aus dem Kongo, um deren Kontrolle seit Jahren Milizen und Soldaten k&auml;mpfen.</p>
<p>Nach einem Kurzgespr&auml;ch mit Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonisches Werks W&uuml;rttemberg, und J&ouml;rg Nowak, stellvertretender Abteilungsleiter Kommunikation &amp; Presse bei Missio, geht Dr. Denis Mukwege in seinem Vortrag auf die Ursachen der Gewalt ein. Dabei zeigt er auf, inwieweit auch unsere Handys und Elektro-autos mit den Konflikten im Kongo zu tun haben. Und er versucht neue Wege zu finden um die Rechte der Frauen im Kongo zu st&auml;rken. Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet.</p>
<p><strong>Pressehinweis </strong></p>
<p>F&uuml;r R&uuml;ckfragen und weitere Informationen zum Besuch von Dr. Denis Mukwege melden Sie sich gerne bei Anna Buck, buck@difaem.de oder 07071 7049030.</p>
<p><strong>Hintergr&uuml;nde der Arbeit des Dif&auml;m im Osten der Demokratischen Republik Kongo</strong></p>
<p><strong>Verbesserung der Gesundheitsversorgung auch in abgelegenen Regionen </strong></p>
<p>Das Dif&auml;m begleitet seit den 1990-iger Jahren die medizinische Arbeit der evangelischen Kirchen in der Region S&uuml;d-Kivu im Ostkongo, die von Dr. Denis Mukwege aufgebaut und viele Jahre koordiniert wurde. Heute arbeitet das Dif&auml;m mit dem Team des Kirchenverbandes zusammen, das die kirchlichen Gesundheitsein-richtungen durch Verbesserung der Medikamentenversorgung, Aus- und Weiterbildung von medizinischen Fachkr&auml;ften und regelm&auml;&szlig;iger Supervision unterst&uuml;tzt. Zu denen Einrichtungen geh&ouml;rt auch das Panzi-Krankenhaus von Dr. Mukwege.</p>
<p><strong>Ausbildung von medizinischen Fach&auml;rzten</strong></p>
<p>Junge Mediziner werden im Panzi-Krankenhaus zu Fach&auml;rzten ausgebildet. Das Krankenhaus ist Lehrkran-kenhaus der Evangelischen Universit&auml;t in Bukavu. Das Dif&auml;m begleitet gyn&auml;kologische sowie andere <strong>Facharzt-ausbildungsprogramme</strong> und erm&ouml;glicht einzelnen &Auml;rzten die Weiterbildung in der Operation von <strong>Vaginalfisteln</strong> am Panzi-Krankenhaus. W&auml;hrend in Europa Fisteln durch qualifizierte Geburtshilfe der Ver-gangenheit angeh&ouml;ren, leiden im Kongo viele Frauen an den Verletzungen im Genitalbereich. Sie verursachen Inkontinenz und viele Betroffene werden von ihren Familien versto&szlig;en. Vor allem fr&uuml;he Schwangerschaften, fehlende qualifizierte Geburtshilfe und sexuelle Gewalt sind im Kongo f&uuml;r Fisteln verantwortlich.</p>
<p><strong>St&auml;rkung der Frauen</strong></p>
<p>&bdquo;Heilung ist nur m&ouml;glich, wo Menschen Gerechtigkeit erfahren&ldquo;, sagt Denis Mukwege. Daher arbeitet er mit einem ganzheitlichen Ansatz: Neben der rekonstruktiven Chirurgie erhalten die Frauen im Panzi-Hospital umfassende Hilfe in psycho-sozialer Nachbetreuung, in sozio-&ouml;konomischer Hinsicht und auch in juristischen Fragen. &bdquo;Aber es muss mehr geschehen, damit die Gewalt gegen Frauen aufh&ouml;rt&ldquo;, sagt Dr. Gisela Schneider. Auf Initiative von Dr. Mukwege hat nun die Evangelische Universit&auml;t in Bukavu ein interdisziplin&auml;res Forschungs- und Weiterbildungszentrum er&ouml;ffnet. Das <em>Kompetenzzentrum Denis Mukwege</em> soll die <strong>Ursachen der Gewalt</strong> wissenschaftlich erforschen und Auswege aus der Gewalt suchen. Mit Aus- und Weiterbildungen sollen Frauen und ihre Rechte gest&auml;rkt und ihre Rolle in der <strong>Gesellschaft nachhaltig ver&auml;ndert</strong> werden. Das Dif&auml;m unterst&uuml;tzt die Arbeit des Zentrums.&nbsp;</p>
<p><strong>Fairer Handel mit Rohstoffen</strong></p>
<p>&bdquo;Es muss sich politisch etwas &auml;ndern. Dabei braucht es auch einen fairen Handel mit den Rohstoffen aus dem Kongo, um deren Kontrolle seit Jahren Milizen und Soldaten k&auml;mpfen&ldquo;, erkl&auml;rt Gisela Schneider. So wird das Erz Coltan f&uuml;r die Herstellung von Handys und Elektroger&auml;ten ben&ouml;tigt. Ebenso treibt die Beschaffung von Kobalt aufgrund steigender Nachfrage nach <strong>Elektromobilit&auml;t</strong> die Automobilindustrie um. Im Kongo gibt es ein hohes Kobaltvorkommen. &bdquo;Damit sind wir in Deutschland im Rahmen des Ausbaus der E-Mobilit&auml;t gefordert, einen fairen Beitrag zu mehr Rohstoffgerechtigkeit und Frieden in diesem Land beitragen&ldquo;, so Gisela Schneider.</p>
<p>Mit der Handy-Aktion und einer Sammlung von Mobiltelefonen will das Dif&auml;m und seine Partner aus Kirche und Zivilgesellschaft in Kooperation mit dem Umweltministerium Baden-W&uuml;rttemberg zu einem <strong>Bewusstsein f&uuml;r nachhaltigen Konsum</strong> und den fairen Umgang mit Rohstoffen beitragen.</p>
<p><strong>Eventdatum:</strong> Montag, 24. Juni 2019 17:30 &#8211; 19:00 </p>
<p><strong>Eventort:</strong> Stuttgart</p>
</div>
<div class="pb-company">
<h6>Firmenkontakt und Herausgeber der Eventbeschreibung:</h6>
<p>    Deutsches Institut f&uuml;r &Auml;rztliche Mission e.V.<br />Mohlstr. 26<br />72074 T&uuml;bingen<br />Telefon: +49 (7071) 206512<br />Telefax: +49 (7071) 206510<br /><a href="http://www.difaem.de" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">http://www.difaem.de</a>
</div>
<div class="pb-links">
<h6>Weiterführende Links</h6>
<ul>
<li><a href="https://www.lifepr.de/events/friedensnobelpreistraeger-dr-mukwege-zu-gast-des-difaem-in-stuttgart/9892" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Originalinserat von Deutsches Institut f&uuml;r &Auml;rztliche Mission e.V.</a></li>
<li><a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsches-institut-fuer-aerztliche-mission-ev/events" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Alle Events von Deutsches Institut f&uuml;r &Auml;rztliche Mission e.V.</a></li>
</ul>
</div>
<div class="pb-disclaimer">
    Für das oben stehende Event ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben)<br />
    verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Eventbeschreibung, sowie der angehängten<br />
    Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH<br />
    übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit des dargestellten Events. Auch bei<br />
    Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.<br />
    Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung<br />
    ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem<br />
    angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen<br />
    dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Friedensnobelpreisträger Dr. Mukwege zu Gast des Difäm &#8211; Vortrag in Tübingen (Vortrag &#124; Tübingen)</title>
		<link>https://www.myeventsearch.de/2019/06/13/friedensnobelpreistraeger-dr-mukwege-zu-gast-des-difaem-vortrag-in-tuebingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsches Institut für Ärztliche Mission e. V. (Difäm)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 09:42:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag Mukwege Frauen Friedensnobelpreis Gesundheit NGO Kongo Afrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Friedensnobelpreistr&#228;ger Dr. Mukwege zu Gast in T&#252;bingen Dr. Denis Mukwege erhielt den Friedensnobelpreis 2018 f&#252;r seinen Einsatz f&#252;r die Gesundheit und Rechte der Frauen in der Demokratischen Republik Kongo. Das Deutsche Institut f&#252;r &#196;rztliche Mission e. V. (Dif&#228;m) unterst&#252;tzt seine medizinische und menschen-rechtliche Arbeit seit mehr als zwei Jahrzehnten. Am 23. und 24. Juni ist<a class="moretag" href="https://www.myeventsearch.de/2019/06/13/friedensnobelpreistraeger-dr-mukwege-zu-gast-des-difaem-vortrag-in-tuebingen/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Friedensnobelpreisträger Dr. Mukwege zu Gast des Difäm &#8211; Vortrag in Tübingen (Vortrag &#124; Tübingen)</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.myeventsearch.de/2019/06/13/friedensnobelpreistraeger-dr-mukwege-zu-gast-des-difaem-vortrag-in-tuebingen/" data-wpel-link="internal">Friedensnobelpreisträger Dr. Mukwege zu Gast des Difäm &#8211; Vortrag in Tübingen (Vortrag | Tübingen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.myeventsearch.de" data-wpel-link="internal">MyEvent Search</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">
<p><strong>Friedensnobelpreistr&auml;ger Dr. Mukwege zu Gast in T&uuml;bingen</strong></p>
<p><strong>Dr. Denis Mukwege erhielt den Friedensnobelpreis 2018 f&uuml;r seinen Einsatz f&uuml;r die Gesundheit und Rechte der Frauen in der Demokratischen Republik Kongo. Das Deutsche Institut f&uuml;r &Auml;rztliche Mission e. V. (Dif&auml;m) unterst&uuml;tzt seine medizinische und menschen-rechtliche Arbeit seit mehr als zwei Jahrzehnten. Am 23. und 24. Juni ist er zu Gast im Dif&auml;m in T&uuml;bingen. Am 23. Juni spricht Dr. Mukwege im Kupferbau T&uuml;bingen zu Menschenrechten und Wege aus der Gewalt gegen Frauen im Kongo &ndash; und weltweit.</strong></p>
<p>Wir m&ouml;chten Sie herzlich einladen zur Veranstaltung</p>
<p><strong>Menschenrechte zwischen Macht und Profit</strong><br /><strong>mit Friedensnobelpreistr&auml;ger DENIS MUKWEGE</strong><br /><strong>am Sonntag 23. Juni 2019, um 19.00 Uhr</strong><br /><strong>im Kupferbau, H&ouml;lderlinstr. 5, 72074 T&uuml;bingen.</strong></p>
<p>Die Veranstaltung wird organisiert in Kooperation mit der Di&ouml;zese Rottenburg-Stuttgart, Brot f&uuml;r die Welt, der Diakonie W&uuml;rttemberg, Missio sowie der Kreissparkasse T&uuml;bingen. Eine &Uuml;bersetzung ins Deutsche ist gew&auml;hrleistet. Der Eintritt ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten auf <em>www.difaem.de/aktuelles</em></p>
<p>&bdquo;Engel von Bukavu&ldquo; &ndash; so nennen ihn die Frauen, die im Panzi-Krankenhaus in der ostkongo-lesischen Stadt Bukavu Behandlung suchen. Dort hat Denis Mukwege seit 1999 tausende M&auml;dchen und Frauen behandelt, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind. Der 63-j&auml;hrige Gyn&auml;kologe hat daf&uuml;r ein umfassendes Behandlungsprogramm f&uuml;r die Frauen entwickelt und setzt sich kompromisslos f&uuml;r ihre Rechte ein. Die Ausbildung von Fach&auml;rzten sowie die St&auml;rkung von Frauen sind dabei wesentliche Ans&auml;tze.</p>
<p>&bdquo;Heilung ist nur m&ouml;glich, wo Menschen Gerechtigkeit erfahren&ldquo;, sagt Denis Mukwege. Es muss sich politisch etwas &auml;ndern. Die Gewalt gegen Frauen als Kriegswaffe darf nicht l&auml;nger geduldet werden. Und es braucht einen fairen Handel mit den Rohstoffen wie Gold, Diamanten, Coltan und Kobalt aus dem Kongo, um deren Kontrolle seit Jahren Milizen und Soldaten k&auml;mpfen. Doch wie k&ouml;nnen wir uns hierzulande f&uuml;r ein friedliches Miteinander, die Wahrung von Menschenrechten und das Ende der Gewalt gegen Frauen im Kongo einsetzen? Nach dem Vortrag von Dr. Denis Mukwege und einer Ge&shy;spr&auml;chsrunde mit folgenden Teilnehmen haben die G&auml;ste die M&ouml;glichkeit, Fragen an den Tr&auml;ger des Friedensnobelpreises zu stellen:</p>
<ul>
<li>Denis Mukwege, Panzi-Hospital, Demokratische Republik Kongo</li>
<li>Dekanin Elisabeth Hege, Evangelischer Kirchenbezirk T&uuml;bingen</li>
<li>Christopher Gohl, Weltethos-Institut</li>
<li>Jonas Weinert, Menschenrechtswoche T&uuml;bingen</li>
</ul>
<p>Dif&auml;m-Direktorin Dr. Gisela Schneider moderiert die Veranstaltung.</p>
<p>Weitere Informationen auf <em>www.difaem.de/aktuelles/dr-mukwege-zu-besuch</em></p>
<p>Pressehinweis</p>
<p>F&uuml;r R&uuml;ckfragen und weitere Informationen zum Besuch von Dr. Denis Mukwege melden Sie sich gerne bei Anna Buck, buck@difaem.de oder 07071 7049030.</p>
<p><strong>Hintergr&uuml;nde der Arbeit des Dif&auml;m im Osten der Demokratischen Republik Kongo</strong></p>
<p><strong>Verbesserung der Gesundheitsversorgung auch in abgelegenen Regionen </strong></p>
<p>Das Dif&auml;m begleitet seit den 1990-iger Jahren die medizinische Arbeit der evangelischen Kirchen in der Region S&uuml;d-Kivu im Ostkongo, die von Dr. Denis Mukwege aufgebaut und viele Jahre koordiniert wurde. Heute arbeitet das Dif&auml;m mit dem Team des Kirchenverbandes zusammen, das die kirchlichen Gesundheitsein-richtungen durch Verbesserung der Medikamentenversorgung, Aus- und Weiterbildung von medizinischen Fachkr&auml;ften und regelm&auml;&szlig;iger Supervision unterst&uuml;tzt. Zu denen Einrichtungen geh&ouml;rt auch das Panzi-Krankenhaus von Dr. Mukwege.</p>
<p><strong>Ausbildung von medizinischen Fach&auml;rzten</strong></p>
<p>Junge Mediziner werden im Panzi-Krankenhaus zu Fach&auml;rzten ausgebildet. Das Krankenhaus ist Lehrkran-kenhaus der Evangelischen Universit&auml;t in Bukavu. Das Dif&auml;m begleitet gyn&auml;kologische sowie andere Facharztausbildungsprogramme und erm&ouml;glicht einzelnen &Auml;rzten die Weiterbildung in der Operation von Vaginalfisteln am Panzi-Krankenhaus. W&auml;hrend in Europa Fisteln durch qualifizierte Geburtshilfe der Ver-gangenheit angeh&ouml;ren, leiden im Kongo viele Frauen an den Verletzungen im Genitalbereich. Sie verursachen Inkontinenz und viele Betroffene werden von ihren Familien versto&szlig;en. Vor allem fr&uuml;he Schwangerschaften, fehlende qualifizierte Geburtshilfe und sexuelle Gewalt sind im Kongo f&uuml;r Fisteln verantwortlich.</p>
<p><strong>St&auml;rkung der Frauen</strong></p>
<p>&bdquo;Heilung ist nur m&ouml;glich, wo Menschen Gerechtigkeit erfahren&ldquo;, sagt Denis Mukwege. Daher arbeitet er mit einem ganzheitlichen Ansatz: Neben der rekonstruktiven Chirurgie erhalten die Frauen im Panzi-Hospital umfassende Hilfe in psycho-sozialer Nachbetreuung, in sozio-&ouml;konomischer Hinsicht und auch in juristischen Fragen. &bdquo;Aber es muss mehr geschehen, damit die Gewalt gegen Frauen aufh&ouml;rt&ldquo;, sagt Dr. Gisela Schneider. Auf Initiative von Dr. Mukwege hat nun die Evangelische Universit&auml;t in Bukavu ein interdisziplin&auml;res Forschungs- und Weiterbildungszentrum er&ouml;ffnet. Das <em>Kompetenzzentrum Denis Mukwege</em> soll die Ursachen der Gewalt wissenschaftlich erforschen und Auswege aus der Gewalt suchen. Mit Aus- und Weiterbildungen sollen Frauen und ihre Rechte gest&auml;rkt und ihre Rolle in der Gesellschaft nachhaltig ver&auml;ndert werden. Das Dif&auml;m unterst&uuml;tzt die Arbeit des Zentrums.&nbsp;</p>
<p><strong>Fairer Handel mit Rohstoffen</strong></p>
<p>&bdquo;Es muss sich politisch etwas &auml;ndern. Dabei braucht es auch einen fairen Handel mit den Rohstoffen aus dem Kongo, um deren Kontrolle seit Jahren Milizen und Soldaten k&auml;mpfen&ldquo;, erkl&auml;rt Gisela Schneider. So wird das Erz Coltan f&uuml;r die Herstellung von Handys und Elektroger&auml;ten ben&ouml;tigt. Ebenso treibt die Beschaffung von Kobalt aufgrund steigender Nachfrage nach Elektromobilit&auml;t die Automobilindustrie um. Im Kongo gibt es ein hohes Kobaltvorkommen. &bdquo;Damit sind wir in Deutschland im Rahmen des Ausbaus der E-Mobilit&auml;t gefordert, einen fairen Beitrag zu mehr Rohstoffgerechtigkeit und Frieden in diesem Land beitragen&ldquo;, so Gisela Schneider.</p>
<p>Mit der Handy-Aktion und einer Sammlung von Mobiltelefonen will das Dif&auml;m und seine Partner aus Kirche und Zivilgesellschaft in Kooperation mit dem Umweltministerium Baden-W&uuml;rttemberg zu einem Bewusstsein f&uuml;r nachhaltigen Konsum und den fairen Umgang mit Rohstoffen beitragen.</p>
<p><strong>Eventdatum:</strong> Sonntag, 23. Juni 2019 19:00 &#8211; 21:00 </p>
<p><strong>Eventort:</strong> Tübingen</p>
</div>
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<p>    Deutsches Institut f&uuml;r &Auml;rztliche Mission e.V.<br />Mohlstr. 26<br />72074 T&uuml;bingen<br />Telefon: +49 (7071) 206512<br />Telefax: +49 (7071) 206510<br /><a href="http://www.difaem.de" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">http://www.difaem.de</a>
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<li><a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsches-institut-fuer-aerztliche-mission-ev/events" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Alle Events von Deutsches Institut f&uuml;r &Auml;rztliche Mission e.V.</a></li>
</ul>
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